Großreinemachen

Dinteloord, Jachthaven Waterkant, Samstag, 25. Juli 2026, 22:40 Uhr

Gegen Mittag hieß es „Leinen los!“ am Veermansplaat. Der Wind war den ganzen Tag über uns wohlgesonnen und so konnten wir die komplette Strecke bis Dinteloord allein mit dem Vorsegel angehen. Das ist in der Regel immer ein entspanntes Segeln. So auch heute. Nur für die drei Schleusen, Grevelingen, Krammer und Manders, sind wir unter Motor gefahren. Ich hatte mich ziemlich gewundert, dass das Grevelingen Meer für einen Mittwoch so gut mit Bötchen befahren war, bis Tanja mir heute Abend klar machte, dass Samstag sei. Oh je, wie die Sonne und das Reisen doch das Hirn beeinflusst.

In unserer heimatlichen Box angekommen, haben wir direkt nochmal die Segel gesetzt. Aber nur, um wie auch vom übrigen Boot, das Salz abzuspülen, dass auf Themse, Nordsee und Oosterschelde mit dem überkommenden Wasser an Deck und auf die Segel gebracht wurde. Das Wasser ist verdunstet und hat einen feinen weißen Staubfilm hinterlassen. Reines Meersalz! Doch damit es nicht zu unerwünschten Schäden durch Korrosion kommt, haben wir das Salz heute Abend so gut es ging wieder weggespült.

Somit klingt nun der Abend und unsere dreiwöchige Seereise, die uns über eine Strecke von ca. 450 nm von den Niederlanden, nach Belgien, kurz durch französisches Seegebiet nach England und wieder zurück geführt hat, aus. Wir sitzen in der Plicht, lesen bzw. schreiben und freuen uns, dass wir diese Reise glücklich und gesund erleben durften. [M]

Meine Bilder sind diesmal oben gelandet, warum auch immer. Ja, wir sind zurück im Hafen, das macht mir immer schlechte Laune. Aber morgen machen wir noch einen Urlaubsbesuch bei der Familie, da steigt die Laune direkt wieder 😀.

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