Vom König der Löwen zum König Fussball
11.07.2026 23:35 Uhr, The Dickens Inn, London
Die Nacht in der Plicht war zauberhaft. Um 23 Uhr war alle Musik aus, und irgendwann waren auch die feierwütigen Navy-Soldat:innen vom Steg nebenan müde. Es blieb das leise Plätschern der Themse und ab und zu ein Blick auf die Tower Bridge.



Um 9:30 Uhr wurden die ersten Schiffe ausgeschleust und wir durften danach so gegen 10:30 Uhr rein. Die Schleusentore gehen nicht auf, sondern werden nach unten weggeklappt, das sieht sehr witzig aus. Während die CHRITA in der Schleuse liegt, durfte ich bei der Hafenmeisterin die Check-In-Mappe mit Zugangskarten, Hafenguide und ein bischen Merch in Empfang nehmen.
Und jetzt sind wir wieder Teil der Attraktion. Touris aus aller Herren Länder gehen an unserem Liegeplatz vorbei und sehen uns beim Frühstücken zu.
Nach kurzem Gang am Tower vorbei, sind wir dann lieber in die U-Bahn gestiegen, und haben am Pimrose Hill und im Regents-Park den gewöhnlichen Londonern bei ihren Sanstagsbeschäftigungen zugesehen und mitgemacht. Alle Schattenplätze waren belegt mit Gruppen von plaudernden Menschen, es wurde viel Kricket, aber auch Säcke-Werfen und Wikinger-Schach gespielt aber auch die Hausreinigung war sehr beliebt.
Was macht man in London am Abend? Richtig, ein Musical besuchen! Mit gefühlt tausenden von Kindern war ich fasziniert von grossen Tieren, die von Menschen mit Erweiterungen sehr lebendecht dargestellt wurden. Die Hyänen fand ich am besten, obwohl sie nicht direkt die Haupt-Sympathieträger sind…
Bei der Suche nach einem Pub für das Viertelfinale hat uns zum Glück das Tor für England geholfen. Die Hafenmeisterin konnte uns kein Public-Viewing nennen. Im Clubhaus wird nur Wimbledon gezeigt, weil es beim Fußball immer Streit gibt.
Jetzt sitzen wir bei Bier und Cider im „The Dickens Inn“. Es gibt norwegische und englische Fans, da können wir ja nur gewinnen, oder? [T]












Noch läuft das Spiel. Aber will die Gelegenheit mal nutzen, auch kurz meinen Eindruck vom Tage festzuhalten.
Endgültig aus meinen Träumen wurde ich von meinem kleinen Bruder gerissen. Der hat zwar zwei Jahre hier gelebt, aber das ist schon so lange her, dass er die Zeitverschiebung total vergessen hat.
Egal, war eh bald Zeit St Katherine anzufunken und nach dem Plan fürs Schleusen zu fragen.
Das Schlendern durch Pimrose war wirklich eine gute Alternative zum Rummel in der City. Zwar war es auch hier belebt, aber nicht so touristisch. Menschen saßen in Cafes zum Frühstück oder auf dem Rasen im Park. Schwätzten und genossen den Blick auf die Skyline in der Ferne.
Nicht weniger belebt war es im Regents Park. Besonders gut hat mir Queen Marys Rosengarten mir einer Vielzahl verschiedener Rosensorten gefallen. Gelernt habe ich dabei noch, das Hibiskus die Früchte der Rosen sind. Kannte ich bisher nur als Tee.
Nach Take-away Odon Nudeln im Park dann der Lion King. Musical in einem Londoner Theater ist immer ein Erlebnis!
Ebenso wie im Pub ein Viertelfinalspiel von England gegen Norwegen zu sehen. Das Spiel ist aus. Der Jubel unbeschreiblich!














Da sieht man die gute familiäre Beratung